Blog, was ich so mache
Februar 2026
Bälle, Fasching and so on...
Heuer war meine Ball- und Faschingssaison sehr abwechslungsreich. Wie immer habe ich einige Kleider gekürzt und enger oder weiter gemacht.
Aber wie am Bild oben ersichtlich, hat sich Petra gewünscht ihr Kleid zu pimpen. Basis war das schwarze Kleid, das blieb unverändert. Als Vorlage dienten die Royals und der Ärmel war ursprünglich ein Sommerkleid das nie so richtig gut zu ihr gepasst hat. Und "Voilà" mit ein bisschen Einlage verstärkt wurde es zu einem neuen Ärmel für das Ballkleid. Natürlich nicht klassisch, das war aber auch nicht der Wunsch sondern einfach ein besonderer Hingucker.
Lustig war auch ein weiteres Projekt, aus einem Ballkleid und einem Anzug (beides passte nicht mehr) habe ich ein Mann / Frau Kostüm für den Fasching genäht.
Jetzt freue ich mich, dass der Glitter dem Frühling weicht und bin gespannt welche neuen Projekte kommen.
Foto©Wolfgang Simlinger_cityfoto
November 2025
Erinnerung an die Oma
Heute stelle ich ein Erinnerungsprojekt vor.
Aus den Schürzen, welche die Oma immer anhatte, wurden Polsterüberzüge für die Enkelkinder.
Oktober 2025
Passende Fliege
Ich bin ja immer wieder überrascht mit welchen Ideen meine Kundschaft zu mir kommt und freue mich dann auch wenn ich sie umsetzen kann. In diesem Fall ist es mir wieder gelungen. Dies ist der Abfall vom kürzen eines Kleides und daraus wird die passende Masche.
Mai 2025
Utopie oder Vision
Dieses Mal möchte ich einen Podcast teilen über den ich gestolpert bin. Er beschäftigt sich mit der Frage "Ist nachhaltige Mode eine Utopie?" (Dauer 13 min).
https://zehnminutenalltagswissen.podigee.io/426-neue-episode
https://open.spotify.com/episode/18uw8boPe9u440C7RLLAMN?si=da32e6cb13cd45b8
Mit Martina Glombs Vision wie wir Textilien nachhaltig leben können, kann ich mich sehr gut identifizieren. Ich denke der erste Schritt ist, sich wieder mit dem Grundbedürfnis "sich zu (be)kleiden" auseinander zu setzten.
Mit meiner Arbeit möchte ich dazu anregen und auch Räume schaffen in denen dies möglich ist.
Die Nähtreffs gibt es ja schon lange, hier kann erlebt werden wie aufwendig es ist ein Kleidungstück herzustellen. Aber auch welch ein befriedigendes Gefühl es ist, wenn der gesamte Prozess durchlebt wurde, und es dann fertig und tragbar ist.
Heuer ist ein neuer Baustein dazugekommen der Flick- Stopf und Handarbeitstreff.
Einmal im Monat treffen wir uns mit unseren Arbeiten im öffentlichen Raum.
Gemeinsam lernen wir unsere Textilien zu reparieren, uns Wissen dazu anzueignen und auch weiterzugeben.
Wir üben uns darin den Gedanken wieder zuzulassen, dass Flicken die Kleidung nicht abwertet sondern sogar aufwertet.
Ein schöner Nebeneffekt, wenn wir uns länger mit den Stoffen die wir tragen beschäftigen, merken wir auch recht schnell welche Materialen wir gerne auf unserer Haut spüren wollen. Viele schätzen dann wieder die Naturfasern (Superfasern) wie zum Beispiel die Wolle... die auch im Podcast Thema ist.
Viel Spaß beim Hören und vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Flick- Stopf und Handarbeitstreff.
November 2024
Patchworkdecke
Heute möchte ich ein ganz besonderes Projekt vorstellen.
Als Aufgabenstellung bekam ich zwei Säcke voller Babykleidung, daraus sollte eine Erinnerungsdecke werden.
Das Ergebnis ist auf den Fotos ersichtlich.
Ich denke es ist ein schönes Erinnerungsstück, sowohl für das Kind - aber auch für die Eltern, geworden.
Also falls jemand einen Schatz voller Kinderkleidung liegen hat... ich hab da so eine Idee was daraus werden könnte ;-) und denke auch daran, dass dies ein wunderbares Geschenk zum Auszug oder zur Volljährigkeit wäre... mit diesem Input viel Freude beim Ausmisten und Schätze finden.
Oktober 2023
Trachtiges Kleid mit dem Lieblingsteil als Akzent
Der Wunsch war aus dem Lieblingkleid in Patikoptik ein Trachtenkleid zu machen. Hier die richtige Idee und den passenden Schnitt zu finden war ganz schön kniffelig.
Das ursprüngliche Kleid hab ich in den Godetfalten und als Dekoration beim Ausschnitt verarbeitet und mit dem hellen Leinen kombiniert.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, die Kundin kommentierte es mit: "Ich liebe es".
Foto©Eveline Miedl
Juni 2020
Kleidermacherin WHAT
Warum soll ich heutzutage noch zu einer Schneiderin, Kleidermacherin gehen?
Warum Maßkonfektion, wenn ich von der Stange eh alles sofort haben kann (Wobei sofort? Wenn es nicht regional ist, kann es schon etwas dauern bis es mit LKW, Schiff, LKW, LKW, … LKW bei mir ist). Wenn es nicht passt -> einfach weg damit!
Oder ist es doch nicht so einfach, wenn ich schon mehr über die globalen Zusammenhänge weiß?
Gründe eine Kleidermacherin im Dienstleistungsrepertoire aufzunehmen
- Die Kleidung passt genau zu meinem Körper. Bei der Kleidermacherin sind es keine Mehrkosten, wenn die Hosenlänge gekürzt werden muss.
- Der Schnitt ist wie ich will!
- Ich kann nicht nur beim Design des Stoffes mitsprechen, sondern auch die Materialqualität auswählen (auch hier gibt es schon tolle nachhaltige Ware).
- Bei einer dringenden Reparatur gibt’s jemanden der mir helfen kann, meistens auch zeitnah!
- Passt mir das Teil nicht mehr, kann es vielleicht wieder passend gemacht werden.
- Hat es ein Loch oder eine Naht geht auf, kein Problem!
Das ist ja viel zu teuer! Echt? Vielleicht doch nicht, kommt immer auf Betrachtungsweise und mit eingerechneten Kosten an!
Probiere es einfach aus!


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